Bei diesem Werk habe ich mit verflüssigten Farben begonnen. Inspiriert war ich von den vielen unterschiedlichen Tönen von Blau. Während des Malens merkte ich, wie stark sich die Wirkung verändert, je nachdem, wie viel Wasser ich dazugebe und wie ich die Farbe lenke. So entstanden fliessende Übergänge, feine Verläufe und dunklere Bereiche, die dem Bild seine besondere räumliche Wirkung geben.
Mit der Zeit erinnerte mich die entstehende Farbfläche an Wasser, Meer und an das Gefühl, in etwas hineinzublicken. Dieses Empfinden wollte ich weiter aufnehmen. Deshalb habe ich mit Strukturpaste und Marmormehl gearbeitet, um den hellen Bereich bewusst rauer und sandähnlicher zu gestalten. Dadurch entsteht ein Kontrast zwischen der fliessenden blauen Fläche und der festen, strukturierten Oberfläche.
Den Übergang zwischen Blau und Sand habe ich mit Goldpulver hervorgehoben. Für mich gibt gerade dieser Bereich dem Werk seinen besonderen Charakter: Er verbindet die Bewegung des Wassers mit der ruhigen Struktur des Sandes. Das Bild lebt für mich von den verschiedenen Blautönen, der Tiefe im Wasserartigen und dem Zusammenspiel von fliessender Farbe, Struktur und Licht.
- Jahr
- Mai 2025
- Land
- Schweiz, Basel
- Masse
- 90 × 90 × 2.5 cm
- Material
- Acryl auf Leinwand, Strukturpaste, Marmormehl, Goldpulver
- Ausrichtung
- Quadratisch
- Zertifikat
- ja
Techniken
verflüssigte Farbe / fliessende TechnikPinselStrukturarbeit
Hauptfarben
BlauTiefblauHellblauSandBeigeGoldWeisseinzelne warme Akzente
Schlagwörter
abstrakte KunstAcrylLeinwandBlauTiefblauSandstrukturStrukturpasteMarmormehlGoldpulverfliessende FarbeWasserMeerÜbergangTiefeOriginalkunst