Bei diesem Werk habe ich bewusst mit kreisenden Bewegungen und Strukturpaste begonnen. Schon früh im Entstehungsprozess war für mich klar, dass ich die Wirkung des Bildes auf eine reduzierte, monochrome Farbwelt konzentrieren möchte. Die verschiedenen Weiss-, Grau- und Silbertöne verleihen dem Werk eine ruhige Eleganz und lassen die Struktur besonders fein hervortreten.
Im Zentrum entstand nach und nach eine kreisförmige Tiefe, die den Blick anzieht, ohne eine eindeutige Bedeutung vorzugeben. Der Titel „Im Auge des Betrachters“ entstand aus den unterschiedlichen Reaktionen auf dieses Werk. Viele Menschen haben darin etwas Eigenes gesehen und es auf ihre persönliche Weise interpretiert. Für mich zeigt genau das die besondere Wirkung des Bildes: Es bleibt offen, verändert sich im Blick des Gegenübers und gibt keine eindeutige Deutung vor.
Die hellen Schichten, die silbernen Nuancen und die kreisende Struktur verändern ihre Wirkung je nach Licht, Abstand und Stimmung. Für mich lebt dieses Bild davon, dass es nicht nur von mir erzählt, sondern auch vom Menschen, der davorsteht. Was man darin sieht, entsteht im eigenen Blick.
- Jahr
- Februar 2026
- Land
- Schweiz, Basel
- Masse
- 90 × 90 × 4.5 cm
- Material
- Acryl auf Leinwand, Strukturpaste
- Ausrichtung
- Quadratisch
- Zertifikat
- ja
Techniken
PinselSpachtelSchichttechnik
Hauptfarben
WeissGrauSilber
Schlagwörter
abstrakte KunstAcrylLeinwandStrukturpasteSpachteltechnikSchichttechnikWeissGrauSilbermonochromKreisbewegungTiefeRuheLichtBetrachtungEleganzOriginalkunst