Bei diesem Werk bin ich ohne feste Vorstellung in den Malprozess gestartet. Im Mittelpunkt standen zunächst die unterschiedlichen Strukturen, die durch zwei verschiedene Strukturpasten entstanden sind. Eine feine und eine sandige Oberfläche geben dem Bild Tiefe und schaffen eine ruhige Grundlage. Die Nuancen von Eierschale, Sand und Weiss prägen die zurückhaltende Wirkung des Werks.
Ein besonderer Teil des Entstehungsprozesses war die Verwendung von Kupferpulver. Ursprünglich wollte ich damit nur etwas Glanz in die Strukturpaste bringen. Als ich das Bild später erneut betrachtete, hatte sich das Kupfer stellenweise in ein zartes Blau verändert. Diese Veränderung beeinflusste den weiteren Verlauf des Bildes.
Der Titel „CU29“ verweist auf Kupfer und seine Ordnungszahl 29. Gleichzeitig nimmt er Bezug auf die chemische Eigenschaft von Kupfer, sich durch Oxidierung farblich zu verändern. Genau diese Umwandlung von Kupferpulver zu einem zarten Blau wurde zu einem wichtigen Element des Werks. Deshalb habe ich die feinen Farbabstufungen beibehalten und das Bild nur mit wenigen Silber- und Kupferakzenten ergänzt.
- Jahr
- Juli 2026
- Land
- Schweiz, Basel
- Masse
- 75 × 125 × 4 cm
- Material
- Acryl auf Leinwand, Strukturpasten, Kupferpulver
- Ausrichtung
- Querformat
- Zertifikat
- ja
Techniken
SpachtelPinselSchichttechnik
Hauptfarben
WeissEierschaleSandBlauSilberKupfer
Schlagwörter
abstrakte KunstAcrylLeinwandStrukturpasteKupferpulverCU29KupferOxidierungBlauEierschaleSandtöneWeissSilberSchichttechnikOriginalkunst