Bei diesem Werk bin ich ohne feste Vorstellung in den Malprozess gestartet. Im Mittelpunkt standen zunächst die unterschiedlichen Strukturen, die durch zwei verschiedene Strukturpasten entstanden sind. Eine feine und eine sandige Oberfläche verleihen dem Bild Tiefe und schaffen eine ruhige, vielschichtige Grundlage. Die sanften Nuancen von Eierschale, Sand und Weiss haben die Richtung des Werks von Anfang an geprägt und ihm seine leichte, zurückhaltende Ausstrahlung gegeben.
Ein besonderer Moment entstand durch die Verwendung von Kupferpulver. Ursprünglich wollte ich damit lediglich etwas Glanz in die Strukturpaste bringen. Als ich das Bild später erneut betrachtete, hatte sich das Kupfer in ein zartes Blau verwandelt. Diese unerwartete Veränderung faszinierte mich und beeinflusste den weiteren Verlauf des Werks wesentlich.
Von diesem Wandel inspiriert, entschied ich mich bewusst dafür, die feinen Farbabstufungen beizubehalten und das Bild nur mit wenigen Silber- und Kupferakzenten zu ergänzen. Für mich lebt dieses Werk von seiner Ruhe, seinen subtilen Strukturen und den kleinen Veränderungen, die sich erst auf den zweiten Blick zeigen. Es erinnert mich daran, dass nicht alles planbar sein muss und dass gerade im Unerwarteten oft eine besondere Schönheit entsteht.
- Year
- Januar 2026
- Country
- Schweiz, Basel
- Dimensions
- 75 × 125 cm
- Medium
- Acryl auf Leinwand, Strukturpasten, Kupferpulver
- Orientation
- Landscape
- Certificate
- ja
Techniques
SpachtelPinselSchichttechnik
Main colors
WeissEierschaleSandBlauSilberKupfer
Keywords
abstrakte KunstAcrylStrukturpasteKupferpulverSpachteltechnikSchichttechnikWeissEierschaleBlaufeine Nuancen