Bei diesem Werk habe ich bewusst mit natürlichen Substanzen gearbeitet. Randensaft, Kaffee, Granatapfelsaft und Blätter wurden auf die unverarbeitete Seite der Leinwand aufgetragen. Diese rohe Seite war für mich wichtig, weil sie die Flüssigkeiten direkter aufnimmt und der Entstehungsprozess dadurch weniger kontrolliert und ursprünglicher bleibt.
Der Titel „Natur“ passt für mich, weil das Bild stark vom Verhalten der Materialien geprägt wurde. Während die Farben im feuchten Zustand noch kräftiger und leuchtender wirkten, haben sie sich nach dem Trocknen und Oxidieren verändert. Die zweite Aufnahme zeigt diesen früheren Zustand vor der Trocknung und macht sichtbar, wie stark sich natürliche Stoffe mit der Zeit wandeln können.
Später habe ich mit dem Spachtel noch Gold- und Kupferelemente ergänzt. Sie setzen warme Akzente in die erdige Farbwelt und verbinden sich mit den Spuren, die durch die Naturstoffe entstanden sind. Für mich lebt das Werk genau von diesem Prozess: vom Auftragen, Verändern, Trocknen und von den Spuren, die die Materialien selbst hinterlassen.
- Jahr
- März 2026
- Land
- Schweiz, Basel
- Masse
- 65 × 65 × 3.3 cm
- Material
- Acryl auf Leinwand, Naturstoffe, Gold- und Kupferelemente
- Ausrichtung
- Quadratisch
- Zertifikat
- ja
Techniken
Mit Händen und Naturelementen gearbeitetGold- und Kupferelemente mit dem Spachtel aufgetragen
Hauptfarben
erdige FarbenGoldKupfer
Schlagwörter
abstrakte KunstLeinwandNaturnatürliche MaterialienRandensaftKaffeeGranatapfelsaftBlätterunverarbeitete LeinwandTrocknungOxidierungGoldKupfererdige FarbenOriginalkunst