Tor zum Paradies entstand 2024 während eines Aufenthalts in Susch, Graubünden – in einer Lebensphase, die von persönlichen Herausforderungen und der Suche nach neuer Orientierung geprägt war.
Was zunächst als spontaner kreativer Prozess begann, entwickelte sich zu einem Wendepunkt. Während des Malens entstand das Gefühl, einen neuen inneren Raum zu betreten. Zum ersten Mal wurde deutlich, dass die Malerei mehr sein konnte als eine Beschäftigung – sie wurde zu einem Ort der Freiheit, der Hoffnung und der Selbstentdeckung.
Im oberen Bildbereich fliessen intensive Rosé- und Magentatöne wie ein farbiger Vorhang nach unten. Darunter entfaltet sich ein lebendiges Geflecht aus Linien, Farbspritzern und leuchtenden Farbflächen. Im Zentrum öffnet sich eine helle Passage, die den Eindruck eines Tores entstehen lässt – eines Übergangs vom Bekannten in etwas Neues.
Der Titel Tor zum Paradies versteht das Paradies nicht als Ort, sondern als inneren Zustand. Er beschreibt den Moment, in dem Kreativität zu einer Quelle von Halt, Lebensfreude und neuer Kraft wurde. Das Bild erinnert daran, dass selbst in Zeiten der Unsicherheit ein neuer Anfang möglich ist.
Dieses Werk markiert den Beginn der künstlerischen Laufbahn von Serdal Suna. Es ist der Ursprung einer bis heute fortlaufenden Auseinandersetzung mit Farbe, Emotion und der Frage, wie innere Erfahrungen in eine abstrakte Bildsprache übersetzt werden können.
- Jahr
- 2024
- Land
- Susch, Graubünden, Schweiz
- Masse
- 111 × 90 × 3 cm
- Material
- Acryl auf Leinwand
- Ausrichtung
- Querformat
- Zertifikat
- ja
Techniken
Action PaintingSchütt- und Fliessmalereigestische Linienführung
Hauptfarben
RoséMagentaGelbGrünBlau
Schlagwörter
Abstrakte KunstArt BrutNeubeginnHoffnungTransformationSuschGraubündenAction PaintingZeitgenössische KunstOriginalkunst