Tiefe im Blau konzentriert sich vollständig auf die Ausdruckskraft einer einzigen Farbe. Unterschiedliche Blautöne bilden mehrere Bildräume, die sich voneinander absetzen und zugleich ineinander übergehen.
Helle, fast luftige Flächen treffen auf tiefe, verdichtete Blauzonen. Im unteren Bereich sammelt sich die Farbe zu einer dunklen Form, die weder klar abgegrenzt noch vollständig aufgelöst ist. Sie scheint sich aus der Tiefe herauszubilden, während ihre Ränder in die umgebenden Farbschichten übergehen.
Die Komposition lebt von dieser offenen Aufteilung. Flächen überschneiden sich, Farbfäden bleiben sichtbar und sanfte Übergänge verbinden Hell und Dunkel miteinander. Trotz seiner monochromen Farbgebung wirkt das Werk dadurch nicht statisch. Es verändert sich mit dem Blick und lässt immer neue räumliche Ebenen entstehen.
Das Blau kann an Wasser, Himmel, Ferne oder innere Landschaften erinnern. Das Werk legt sich jedoch auf keine bestimmte Lesart fest. Es lädt dazu ein, in der Farbe zu verweilen und den Übergängen zwischen Ruhe, Tiefe und Bewegung zu folgen.
Tiefe im Blau zeigt, wie aus einer reduzierten Farbwelt ein vielschichtiger Bildraum entstehen kann.
- Jahr
- 2025
- Land
- Basel, Schweiz
- Masse
- 88 × 88 × 3.5 cm
- Material
- Acryl auf Leinwand
- Ausrichtung
- Nicht angegeben
- Zertifikat
- —
Techniken
MischtechnikPinselarbeitweiche Farbverläufe
Hauptfarben
BlauDunkelblauHellblau
Schlagwörter
abstrakte KunstAcryl auf LeinwandBlaumonochromFarbräumeTiefeFarbverlaufRuheBewegungOriginalkunst