Nachthafen erzählt nicht von einem konkreten Ort, sondern von einem Zustand zwischen Ankunft und Aufbruch. Unterschiedliche Blautöne überlagern sich zu einer ruhigen, beinahe nächtlichen Atmosphäre, aus der helle Strukturen wie Lichter auf dem Wasser hervortreten.
Die vertikalen Spachtelspuren erinnern an Masten, Hafenkräne oder Spiegelungen, ohne diese eindeutig abzubilden. Gerade diese Offenheit lädt den Betrachter dazu ein, eigene Erinnerungen und Bilder entstehen zu lassen. Je länger man das Werk betrachtet, desto stärker verändern sich die räumlichen Ebenen und Lichtwirkungen.
Durch das Zusammenspiel von tiefem Ultramarin, kühlen Türkisnuancen und nahezu schwarzen Flächen entsteht eine stille Spannung zwischen Weite und Geborgenheit. Das Bild lebt von seinen Schichtungen, den Übergängen der Farben und den bewusst stehen gelassenen Spuren des Arbeitsprozesses.
Nachthafen steht für den Moment, in dem Bewegung zur Ruhe wird – einen Ort des Innehaltens, bevor eine neue Reise beginnt.
- Jahr
- — 2026
- Land
- Basel, Schweiz
- Masse
- 70 × 50 × 1.5 cm
- Material
- Acryl auf Leinwand
- Ausrichtung
- Querformat
- Zertifikat
- —
Techniken
MischtechnikSpachtelarbeit in mehreren Schichten
Hauptfarben
UltramarinTürkisSchwarzhelle Akzente
Schlagwörter
abstrakte KunstNachthafenUltramarinTürkisSpachtelarbeitLichtWasserRuheAufbruch